Was lasst sich gegen Arthrose tun?

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Eine sachgemasse und zielgerichtete Behandlung setzt zunachst einmal eine arztliche Diagnose voraus. Wenn Sie an den typischen Symptomen leiden – Morgensteifigkeit, Schmerzen beim Aufstehen und bei den ersten Schritten und/oder nach intensiver Beanspruchung – kann Ihr Arzt oder Ihre Ärztin anhand eines Röntgenbildes feststellen, ob eine Arthrose vorliegt.

Am haufigsten ist das Kniegelenk betroffen, gefolgt von Hüften, Wirbelsaule und Fingern. Eine gezielte Starkung der Muskulatur durch Physiotherapie entlastet die Gelenke und verhilft zu einer gelenkschonenden Haltung. Bei Übergewicht wirkt sich eine Gewichtsreduktion günstig aus. Arthose ist eine fortschreitende Krankheit. Sie ist kennzeichnet durch einen stetig zunehmenden Knorpelschwund in den betroffenen Gelenken, was letztlich zu Entzündungen und immer stärkeren Schmerzen führt.

Das Fortschreiten der Arthrose lasst sich bremsen!

Eine am Universitatsspital Zürich durchgeführte und im Jahr 2005 veröffentlichte klinische Studie zeigte, dass die Langzeiteinnahme von Chondroitinsulfat das Fortschreiten der Kniearthrose bremsen kann. Diese Substanz, die aus Fischknorpel gewonnen wird, hemmt den Knorpelschwund und stabilisiert so das Gelenk in seinem momentanen Zustand. Am wirksamsten erweist sich die Therapie im Frühstadium der Erkrankung.

Das Medikament sollte also möglichst frühzeitig und lang genug eingenommen werden. Die Zürcher Studie dauerte insgesamt zwei Jahre. Eine zweite, soeben veröffentlichte klinische Studie mit doppelt so vielen Patienten bestatigt diese Ergebnisse.

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