Tee trinken als entspannendes Ritual

    Entspannung und ein gesunder Schlaf sind wesentliche Voraussetzungen für das Wohlbefinden. «Stress» umschreibt schon fast den heutigen Lebensrhythmus, und «schlechtes Schlafen» ist ein haufiges Problem, das vor allem bei Frauen und alteren Menschen auftritt.

    Stressbedingte Symptome können sich auf sehr verschiedene Weise aussern. Am haufigsten kommt es zu Nervositat und innerer Unruhe oder zu körperlichen Beschwerden wie Verdauungsproblemen, Herzklopfen und qualenden Schlafstörungen, die wiederum zu seelischen Problemen führen.

    In den meisten Fallen hilft es nichts, wenn man sich ruhelos im Bett walzt. Besser ist es, aufzustehen, wenn möglich an der frischen Luft umherzugehen oder sich mit einem entspannenden Buch abzulenken. Genauso wichtig ist es, den Konsum von Kaffee, Schwarztee und Nikotin einzuschranken.

    Ich empfehle Ihnen, eine Tasse Krautertee mit Heilpflanzen zu trinken, die beruhigende und schlaffördernde Wirkungen haben. Dazu gehören Baldrianwurzel, Hafer, Hopfen, Lavendel, Melisse, Passionsblume, Orangenblüten usw.

    Die Baldrianwurzel wirkt schlaffördernd und reduziert die gesteigerte Gedankenaktivitat.

    Hafer und Hopfen helfen den Menschen, die tagsüber schlafrig sind und nachts wach liegen, den Rhythmus zu finden und für die Nacht eine lösende Ruhe zu erhalten. Lavendelblüten und Melissenblatter schenken eine entspannte Ruhe, wenn Nervositat und Anspannung zu Magen-Darm-Störungen oder Herzbeschwerden führen. Die Passionsblume bringt Stille und Harmonie in die aufgewühlte Gemütsverfassung, und die Orangenblüten mit ihrer milden beruhigenden Wirkung eignen sich ihres guten Geschmackes wegen vor allem bei Kindern.

    Sie können die Krauter einzeln, individuell zusammengestellt oder fix in Beutelformwählen. Die Qualitat ist für alle 3 Formen vergleichbar hoch.
    Geniessen Sie dieses Ritual bis zu 5-mal tagsüber, das letzte Mal ungefahr eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.

    Teezubereitungen können ohne Probleme über einen längeren Zeitraum eingenommen werden: falls Ihre Beschwerden nicht verschwinden, zögern Sie nicht, den Rat Ihres Apothekers einzuholen.

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