Sind graue Haare Schicksal?

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    Die Ernährung spielt eine Rolle

    Bestimmte, auch in Lebensmitteln und Nahrungserganzungen enthaltene Stoffe können aber dazu beitragen, dass die natürliche Haarfarbe länger erhalten bleibt. Dazu gehören Pantothensaure oder Vitamin B5, Folsäure oder Vitamin B9 und PABA oder p-Aminobenzoesaure (die zur Gruppe der B-Vitamine gezahlt wird) sowie in geringerem Mass das Spurenelement Kupfer. Bierhefe, Weizenkeime, Leber, Vollkornprodukte und ölhaltige Früchte stellen gute Quellen für die drei ersten Stoffe dar. Proteinreiche Nahrungsmittel tierischen Ursprungs gehören zu den besten Lieferanten von Pantothensaure, frisches Gemüse, roh oder schonend gekocht, ist besonders reich an Folsäure. Zahlreiche Faktoren entziehen dem Körper Vitamin B5, B9 und PABA: Stress (damit lasst sich auch das plötzliche Ergrauen nach einer seelischen Erschütterung erklären), übermassiger Alkohol- und Koffeinkonsum oder die Einnahme bestimmter Medikamente (u.a. orale Kontrazeptiva). Bei einer normalen Ernährung ist der Kupferbedarf dagegen ausreichend abgedeckt, und ein Uberschuss ist seltener und schadlicher als ein Mangel.

    Treffen Sie die richtige Wahl!

    Alle Haarpraparate zur inneren Anwendung, die in Apotheken und Drogerien angeboten werden, enthalten Vitamin B5, einige zusätzlich PABA. Regelmassige Kuren mit diesen PABA-haltigen Präparaten tragen nicht nur dazu bei, dass die natürliche Haarfarbe länger erhalten bleibt, sondern verbessern auch den Zustand des Haares und wirken Haarausfall entgegen.

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