Paracetamol: ein altbewährter Wohltäter

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Bewährte Eigenschaften

Paracetamol wurde zuerst als Präparat für Kinder zugelassen und sorgte anfangs nicht für allzu grosses Aufsehen. Schon bald kam es aber dank seiner schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung auch bei Erwachsenen häufiger zum Einsatz. Heute ist Paracetamol das am meisten verwendete Analgetikum, allein oder in Kombination mit anderen Wirkstoffen. Es ist die erste Wahl sowohl bei akuten (Kopfschmerzen, Rückenschmerzen usw.) als auch bei chronischen Schmerzen (Arthrose). Dank seiner fiebersenkenden Wirkung kommt es häufig auch bei erhöhter Körpertemperatur und Fieber (Grippe) zum Einsatz, bei Erwachsenen ebenso wie bei Kindern.

Die Gründe des Erfolgs

Es gibt viele Gründe für die Beliebtheit des Wirkstoffs. Erstens ist Paracetamol gemäss aktuellem Wissensstand deutlich magenverträglicher als Aspirin, aber auch als andere Entzündungshemmer. Paracetamol weist zudem einen anderen Wirkmechanismus auf und hat deshalb nicht dieselben Wechselwirkungen, insbesondere mit blutverdünnenden Mitteln. Zudem kann Paracetamol auch bei Säuglingen, Kindern, Schwangeren und älteren Menschen angewandt werden.

Weil das Präparat so oft gewählt wird, stehen auch verschiedenste galenische Formen (Filmtabletten, Tabletten, Brausetabletten, Zäpfchen, Trinklösungen, Beutel, Infusionen usw.) und Dosierungen zur Verfügung. Bei Bedarf kann Paracetamol mit anderen Schmerzmitteln kombiniert werden, wenn eine medizinische Fachperson dazu rät.

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