Kopfschmerzen lindern

    Frühzeitig von einem gemütlichen Abend mit Freunden weggehen, eine Tennis-Partie absagen, einen beruflichen Termin verpassen … Kopfschmerzen können einem das Leben ziemlich schwer machen. Für solche Fälle ist es sinnvoll, ein Schmerzmittel (Analgetikum) zur Hand zu haben.

    Es gibt zahlreiche Faktoren, die das Auftreten von Kopfschmerzen begünstigen. Dazu gehören etwa Stress, Schlafstörungen, Wetterumstürze oder gewisse Nahrungsmittel. Sehschwierigkeiten oder eine schlechte Haltung beim Arbeiten können zu Verspannungen im Nacken führen und Kopfschmerzen auslösen. Grundsätzlich ist eine Behandlung einfacher, wenn man die Gründe der Schmerzen kennt.

    Präventiv haben sich Entspannungstechniken, Bewegung und alternativmedizinische Methoden bewährt. Wenn die Schmerzen akut sind, hilft es häufig, an die frische Luft zu gehen oder sich in einem dunklen Zimmer hinzulegen. Angenehm ist es auch, einen feuchten Waschlappen auf die Stirn zu legen oder die Schläfen mit leichtem Druck mit ätherischem Pfefferminzöl zu massieren.

    Im Trubel des Alltags lassen sich diese wirksamen Tricks jedoch nicht immer durchführen, oder sie bringen die Kopfschmerzen nicht ganz zum Verschwinden. Dann braucht es ein Medikament. Auf dem Markt sind verschiedene Wirkstoffe zur Selbstmedikation verfügbar. Bei der Wahl der richtigen Substanzen helfen medizinische Fachpersonen.

    Wie schnell die Wirkung eintritt, hängt vom Wirkstoff ab

    Die chemische Formel des Wirkstoffs spielt bei der Wahl ebenfalls eine wichtige Rolle. So lindert Ibuprofen-Arginat die Schmerzen meistens innerhalb von rund 30 Minuten. Diese schnelle Wirksamkeit ist der guten Löslichkeit im Magen zu verdanken. In der traditionellen Form entwickelt Ibuprofen seine Wirkung hingegen erst nach ein bis zwei Stunden.

    Falls Kopfschmerzen häufig auftreten (mehr als 4 bis 10 Tage pro Monat), intensiv sind oder das Alltagsleben stark beeinträchtigen, sollte eine Arztpraxis aufgesucht werden. In diesem Fall ist es nützlich, ein Kopfweh-Tagebuch zu führen (Datum, Dauer und Auslöser). Die ärztliche Diagnose wird so wesentlich vereinfacht.

    - Publicité -