Grippe und Erkältung: ähnlich und doch verschieden!

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    Das Grippevirus ist hoch ansteckend und kann sich – das ist so speziell an diesem Virus – ständig verändern und damit der Immunabwehr immer wieder entwischen. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion (die Krankheitserreger werden beim Niesen oder Husten in die Umgebungsluft geschleust und von anderen eingeatmet), Kontakt- (Händeschütteln) oder Schmierinfektion (Berührung von infizierten Gegenständen).

    Typische Anzeichen einer beginnenden Grippe

    Eine Grippe kündet sich meist durch plötzliches allgemeines Unwohlsein, ­Fieber bis über 39º C, Kopf- und Gliederschmerzen an. Typische Erkältungssymptome wie Schnupfen und Rachenkatarrh können, müssen aber nicht auftreten. Als Komplikation kann jedoch eine bakterielle Infektion mit Staphylokokken oder Streptokokken usw. hinzukommen.

    Die Homöopathie bietet eine breite Palette an Behandlungsmöglichkeiten. Die Gesundheitsspezialisten suchen sie aufgrund der bestehenden Symptome aus. Auch Komplexmittel können sehr hilfreich sein, vorausgesetzt allerdings, dass sie wirklich umfassend formuliert sind und die verschiedenen Krankheitszeichen abdecken: Schnupfen, Husten, Halsweh …

    Folgende Substanzen gehören zu den grossen Klassikern bei Schnupfen: Allium cepa, Sabadilla, Kalium bichromicum und Gelsemium. Bei Husten werden u. a. Drosera, Bryonia und Ipeca eingesetzt. Belladonna, Mercurius solubilis, Phytolacca usw. haben sich bei Halsschmerzen bewährt. Anas barbariae (gefiltertes Autolysat von Entenorganen) in Dosen mit der Verdünnung 200K eignet sich in jedem Alter zur Bekämpfung von Grippe.

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