Fieber bekämpfen

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    Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf Infektionen – durch die Temperaturerhöhung schützt sich der Organismus vor unerwünschten Krankheitskeimen. Auch Schmerzen sind wichtige Signale, auf die der Mensch achten sollte.

    Fieber ist keine Krankheit, sondern ein Symptom: bei Infektionen wird durch das Fieber die körpereigene Abwehr aktiviert und der Körper in seinem Kampf gegen die Bakterien oder Viren unterstützt. Grundsätzlich hat Fieber also eine heilende Wirkung – steigt es über 39 Grad, sollte es behandelt werden, da sonst der Körper Schaden erleiden könnte. Ideal ist, hier ein sanftes Fieber- und Schmerzmittel wie zum Beispiel Paracetamol einzusetzen. Dieser Wirkstoff ist sehr arm an Nebenwirkungen und kann ab dem Säuglings- und Kindes- und bis ins hohe Alter gegeben werden. Auch spezielle Patientengruppen wie Schwangere, Stillende oder Menschen, die andere Medikamente einnehmen müssen (z.B. Blutgerinnungshemmer), profitieren von diesem gut verträglichen Medikament.
    Bei Säuglingen und Kleinkindern muss bei Fieber ein Arzt aufgesucht werden, wenn das Fieber länger als einen Tag andauert, wenn trotz Behandlung das Fieber nicht sinkt, das Fieber höher als 39 Grad ist oder Durchfall und Erbrechen dazukommen. Wenn das Kind apathisch wirkt oder Fieberkrämpfe erleidet, sollte ebenfalls nicht mit einem Arztbesuch zugewartet werden. Achtung: nicht das Trinken bei Fieber vergessen, da der Körper sonst austrocknen kann.

    Schmerzen sind Warnsignale des Körpers

    Bei Verletzungen, Entzündungen oder anderen Schädigungen im Körper reagiert der Organismus mit dem Symptom Schmerz. Der Schmerz alarmiert: hier muss gehandelt werden! Heute weiss man, dass das «Aushalten von Schmerzen» eher negative Auswirkungen hat: der Schmerz kann chronisch werden. Fazit: Schmerzen sollten idealerweise sofort therapiert werden. Schmerzmittel wie Paracetamol wirken auf alle Arten von leichten bis mittelstarken Schmerzen, seien es Zahn-, Kopf-, Hals-, Rücken-, Gelenk-, Muskel- oder Menstruationsschmerzen oder Wachstumsschmerzen bei Kindern. Es gibt je nach Alter verschiedene Arzneiformen.

    Lassen Sie sich über die richtige Dosierung für jedes Lebensalter von Ihrem Gesundheitsspezialisten beraten.

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