Auch dem grössten Sport Ass passiert einmal ein Fehltritt

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Leichtes Aufwärmen, Einlaufen und Dehnen bereiten die Muskeln auf die sportliche Aktivität vor. Aber am nächs­ten Tag verspürt man ab und zu ­Muskelkater, was auf eine sportliche Überanstrengung zurückzuführen sein kann. Es ist nicht abschliessend geklärt, ob eine Übersäuerung der Muskulatur und/oder ganz kleine Muskelfaserrisse zu Muskelkater führen.

Der Schmerz ist aber trotzdem da und kann durch Einreibemittel gelindert werden, die zuerst angenehm kühlen und danach anhaltend wärmen. Zu den kühlenden Inhaltsstoffen gehören beispielsweise Menthol oder Pfefferminzöl. Rosmarinöl gehört zu den wärmenden Komponenten. Bewegung ist grundsätzlich nicht schlecht gegen Muskelkater, solange sie schonend ist. 

Passiert während des Sports ein ­Malheur, hilft die PECH-Regel

Pause: Sport unterbrechen und betroffenes Körperteil ruhig stellen. Eis: Verletzungen wie Zerrungen, Prellungen, Verstauchungen, Quetschungen und Blutergüsse sollten so rasch wie möglich gekühlt werden. Allerdings darf man das Gewebe auch nicht unterkühlen und das Wasser sollte nicht kälter als 10° C sein. Kühlkompressen aus dem Gefrierfach gehören nicht unmittelbar auf die Haut, sondern werden in ein Tuch gewickelt. Compression: Ein ­Verband mit einer elastischen Binde, angelegt mit mässiger Spannung, vermindert das Anschwellen. Hochlagern: Durch die Hochlagerung werden Blutzufuhr und Schwellung gemindert. Damit die Sportverletzung gut abheilen kann, gehört auch eine nachfolgende Schonung dazu. 48 Stunden nach dem Unglück kann man beginnen, durchblutungsfördernde Einreibemittel aufzutragen. Wintergrünöl und Rosmarinöl sind Bestandteile, die für eine erhöhte Durchblutung sorgen und somit die Heilung beschleunigen. Arnika hat gute abschwellende Eigenschaften. Geduld für eine seriöse und vollständige Auskurierung der Verletzung lohnt sich!

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